Neuropsychiatricum
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Doppler- und Duplexsonographie

Die Doppler- und Duplexsonographie ist eine spezielle Ultraschalluntersuchung, mit der die Fließgeschwindigkeit des Blutes in den Gefäßen gemessen wird.
Der Ultraschallkopf sendet Ultraschallwellen einer bestimmten Frequenz aus. Trifft dieses Schallwellenbündel auf die Blutkörperchen in den Gefäßen, wird ein Teil der Wellen mit veränderter Frequenz reflektiert. Die Frequenzänderung hängt von der Bewegung der Blutkörperchen ab. An Gefäßverengungen verändert sich die Fließgeschwindigkeit und die Fließrichtung der Blutkörperchen. Das lässt sich auf verschiedene Arten darstellen, beispielsweise akustisch als Töne im Rahmen der Dopplersonographie oder farbcodiert im Ultraschallbild im Rahmen der Duplexsonographie. In der Regel wird dabei duplexsonographisch der Verlauf der Blutgefässe, das Gefäßkaliber und die Beschaffenheit der Gefäßinnenschicht beurteilt. Daraus kann man zum Beispiel Verengungen an den Arterien, die das zentrale Nervensystem versorgen, beurteilen. Die dopplersonographische Untersuchung ist schmerzlos und dauert ca. 10 Minuten.

Mit dieser Methode können die Gefäße am Hals, die sogenannten hirnzuführenden Gefäße, untersucht werden, aber auch die Gefäße im Kopf, indem mit einer speziellen Sonde durch den Schädelknochen (transkranielle Dopplersonographie - TCD) geschallt wird.